Bei der strategischen Kommissionierplanung werden Aufträge, Bestände und Kapazitäten so eingeplant, dass eine optimale Lagerleistung zu erwarten ist. Die Auftragsplanung ist so ausgelegt, dass sie der Dynamik des Systems gerecht
wird, denn jederzeit können neue Aufträge eintreffen. Einige Schlagworte zu
dieser Planung sind: „Berechnung der Soll-Pickzeiten pro Auftrag”, „Rückwärts-
terminierung”, „Kapazitätsplanung” und „optimierte Auslastung”.
Ein weiteres Ergebnis dieser strategischen Planung ist eine Vorausschau der Bedarfe in den einzelnen Kommissionierbereichen. Auf Grund der berechneten Bedarfssituation lässt sich dann in mehreren Wellen über den Einzeltag verteilt der benötigte Nachschub einplanen. Auf diese Weise werden die Kommissionierlager
im Wesentlichen bedarfsorientiert befüllt. Darüber hinaus lassen sich aber auch, sofern gewünscht, pro Artikel Mindest- und Auffüllmengen als Parameter vorgeben. Vorschläge hierzu können aus einer Verbrauchstatistik der letzten Tage ermittelt werden.
Ein weiterer wesentlicher Teil der Auftragsplanung ist die automatische Packmittel-
berechnung. Hier werden, wieder nach Optimierungskriterien, für die vorgesehene Versandart optimale Packstücke geplant. Dabei ist vor allem wichtig, dass
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möglichst wenig und möglichst volle Packstücke entstehen,
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die Artikel zusammengehalten und auf möglichst wenige
Packstücke verteilt werden,
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Gebindeeinheiten möglichst nicht aufgerissen werden,
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für das einzelne Packstück eine kurze Durchlaufzeit erreicht wird.