Die angelieferten Behälter werden am Wareneingang barcodeunterstützt erfasst und der Eingang protokolliert. Um Fehlermöglichkeiten zu reduzieren werden in den Dialogen zusätzlich Fotos der jeweiligen Artikel angezeigt. Nach Reinigung der Behälter werden diese gemäß ABC-Strategie chaotisch in ein mehrgassiges, staplerbedientes Palettenregallager, ein Sonderlager sowie etwa 15 Blockläger für Schnelldreher eingelagert. Zur Unterstützung der Auftragseingabe sind im LVS Stücklisten für die einzelnen Artikel hinterlegt. Nach Auftragseingabe in SuPCIS-L erstellt und optimiert das LVS nach Bestandsprüfung und Freigabe die Transportaufträge und druckt alle notwendigen Belege aus. Die Behälter werden nach der Kommissionierung konfektioniert sowie auftrags- und kundenbezogen im Versand bereitgestellt. Anhand der Bewegungsdaten aus dem LVS erfolgt auch die Abrechnung mit dem Kunden.
Das Projekt ist laut Horst Reichert, Geschäftsführer der S&P, ein hervorragendes Beispiel, wie man durch Einsatz modularer Softwarelösungen annähernd das Preisniveau und die Lieferzeiten von „out-of-the-box” Standardsoftware erreichen, aber durch die Realisierung von spezifischen Anpassungen dem Kunden trotzdem deutlichen Mehrwert bieten kann.
Die seit 30 Jahren bestehende Thyssen Krupp Industrie, eine Tochter der ThyssenKrupp Industrieservice AG, erbringt mit ca. 5.300 Mitarbeitern an über 60 Standorten in Deutschland und Europa industrielle Dienstleistungen und gehört heute zu den führenden Serviceunternehmen im Bereich der Industrieinstandhaltung.