Unsere Module zur Steuerung von Staplern oder anderen Flurförderfahrzeugen optimieren den Transport, lassen aber dem Bediener auch den Freiraum, selbst zu entscheiden.
Strategien zur Transportabwicklung
Zur Transportabwicklung gehören auf jeden Fall anstehende Transportaufträge und angemeldete Transportmittel. Ausgehend vom Typ der zu transportie-renden Ladeeinheit, den Eigenschaften der Transportquelle und des Transportziels, den zulässigen Transportmitteln und den zulässigen Routen, kann dann eine optimierte Auswahl der nächsten Transporte und der dafür zu verwendenden Transportmittel durchgeführt werden.
Die Optimierungsstrategien werden nach dem Prinzip der Leerfahrten-minimierung unter Berücksichtigung der Transportprioritäten und einer vom Gesamttransportaufkommen und vom Transportgeschehen abhängigen dynamischen Priorisierung wartender Transporte durchgeführt. Die Optimierungstrategie der Leerfahrtenminimierung wird bis zu einer, per Parameter einstellbaren, Anzahl von vor zu planenden Anschlussfahrten durchlaufen. Neu eingehende Transporte werden gegen die Vorplanung geprüft, um ggf. mit einem solchen Transport ein besseres Optimierungs-ergebnis zu erzielen.
Die dynamische Priorisierung wartender Transporte erfolgt nach bestimmtem Regeln, wie z.B. „wie oft wurde ein anstehender Transport aus Optimierungs-gründen übergangen” oder „wie ist die aktuelle Transportfrequenz”. Dynamisch deswegen, damit in Betriebsstillstandszeiten oder bei langsamer Transportfrequenz keine unnötige Prioritätserhöhung wartender Transporte erfolgt und damit die Optimierung beeinträchtigt wird. Die Parameter „Anzahl wartender Transporte dividiert durch Anzahl angemeldeter Transportmittel” und „Anzahl Zurückstellung eines Transports aus Optimierungsgründen” sind die dynamischen Faktoren der Priorisierungsstrategien.