Features und Innovationen

Welche Modulbausteine von SuPCIS-L8 schätzen unsere Kunden besonders? Die Chemie-, Lebensmittel- und Pharmabranche und das WMS SuPCIS-L8.

Hohe Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen im Lager, ein wachsender Markt und damit einhergehende zunehmende Anzahl an Chargen stellen die Unternehmen in der Branche Chemie, Lebensmittel und Pharma vor die Herausforderung, die logistischen Prozesse und Abläufe effizient abzuwickeln. In diesem Kontext möchten wir Ihnen gerne „typische“ Prozesse näherbringen, die unsere Kunden an der Lagerverwaltungssoftware SuPCIS-L8 besonders schätzen: die Möglichkeit, einer lückenlosen Rückverfolgung von Chargen einschließlich Mindesthaltbarkeitsdaten und damit verbundenen strikten Zuordnung des Bestands zu Bestellungen, sowie das in SuPCIS-L8 hinterlegte Modul zur Qualitätssicherung.

Ein absolutes Muss: die lückenlose Transparenz in der Lieferkette

Für die Branche ist es von besonderer Bedeutung die Produkte transparent und lückenlos rückverfolgen zu können. Denn wer kennt den Beispielsatz nicht: „Der Hersteller informiert, dass die im Markt befindlichen Bestände der Chargennummer 041021 sofort aus dem Verkehr gezogen werden müssen (…)“ – dann muss es schnell gehen und vor allem muss der Hersteller wissen, welcher Warenbestand damit gemeint ist. Funktionale Unterstützung erhalten Anwender hier mit der in unserem WMS SuPCIS-L8 integrierten Chargenverwaltung. So wird in den Stammdaten konkret festgelegt, welche Produkte mit einer Chargennummer verwaltet werden müssen. Ist ein Produkt „chargenpflichtig“ werden die Daten bereits im Wareneingang erfasstund gegen die konfigurierten Vorgaben geprüft. Dadurch ist auch innerhalb desLagers bekannt auf welchem Lagerplatz sich welche Charge befindet. Die Eingabe kann dabei sowohl manuell, per Scannung oder per RFID durchgeführt werden und ist im Anschluss daran im System registriert. Je nach Produkt ergeben sich unterschiedliche Muster und Varianten an Chargennummern. Die erfasste Chargennummer bleibt dann bei sämtlichen Warenbewegungen – ob intern oder bei der Lieferung nach extern – unverändert und wird fortlaufend mitgeführt. Dabei können durchaus zwei unterschiedliche Chargen auf einem Lagerplatz gelagert werden, wenn sich diese beispielsweise in unterschiedlichen Ladehilfsmitteln, beispielsweise auf einer Palette befinden. Eine Vermischung von unterschiedlichen Chargen in einem LHM – zum Beispiel in einem Karton – erfolgt nicht.

Bei Auslieferungen können die erfassten Chargen auch je Lieferung an das ERP-System rückgemeldet werden. Auf diese Weise ist eine lückenlose Rückverfolgung der Charge jederzeit möglich.

Zuerst abgelaufen – Zuerst raus.

Ein weiteres Merkmal von Produkten, welches im Lager verwaltet werden muss, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD-Datum) eines Produktes. Die Vergabe eines MHD-Datums erfolgt über einstellbare Parameter entweder manuell oder wird durch eine Vergabe einer Haltbarkeitsdauer im Artikelstamm pro Artikel automatisch errechnet.

Alternativ kann das Mindesthaltbarkeitsdatum (MDH) auch über ein überlagertes System an SuPCIS-L8 übergeben werden. Im Zuge der Bereitstellung der Artikel für die Kommissionierung entscheidet das WMS dann ganz automatisch gemäß einstellbarem Prinzip, ob die Ware bspw. im FEFO-Prinzip kommissioniert werden soll.

Mit Hilfe der Cockpits und Dashboards in SuPCIS-L8 erhaltendie Mitarbeiter im Leitstand die volle Transparenz – so können Artikel, welche eineVorlaufzeit zum MHD überschritten haben, auch automatisch für die Reservierung gesperrt werden.

Qualität der Ware sichern und Sicherheit im Lager schaffen

Insbesondere in der Branche Chemie, Lebensmittel und Pharma bedarf es eines hohen Maßes an Qualität und Sicherheit. In der Praxis ist es so, dass das SuPCIS-L8 QS-Prüfmodul die Qualitätsprüfung mit umfangreichen Funktionen und branchenspezifischen Konfigurierungsmöglichkeiten unterstützt und erleichtert. Spezielle Prüfschritte können prozessbasiert verknüpft und in die passende Reihenfolge gebracht werden. Zudem ist die Verwaltung von Prüflosen und das Generieren von Prüfaufträgen abgebildet. Dabei übermittelt das angebundene ERP-System dem WMS SuPCIS-L8 ein Prüflos mit den weiterführenden Informationen, wie beispielsweise Art und Anzahl der zu prüfenden Produkte. Die betroffene Ware wird dann – noch bevor diese überhaupt als Bestand im WMS verfügbar ist – in die Abteilung „Qualitätssicherung“ transportiert und unterläuft dort dem jeweilig vorgesehenen Prüfverfahren. Im Anschluss an die Prüfung wird das WMS entweder darüber informiert, welche Bestände freigegeben werden können und damit als Warenbestand im Lager geführt und eingelagert werden können oder die Freigabe erfolgt integriert im LVS und die Rückmeldung erfolgt an das ERP bzw. Order Management System (OMS).

Das Ergebnis in Folge der Implementierung von SuPCIS-L8 insgesamt: die Anwender verfügen stets über einen transparenten Überblick über die Lieferkette. Auf diese Weise kann mangelhafte Ware schnell und einfach identifiziert werden und aus dem Verkehr gezogen werden. Zudem sorgt der Einsatz von SuPCIS-L8, ein hohes Maß an Qualität und damit einhergehendes erhöhtes Qualitätsmanagement sicherzustellen.

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Samira Gryzia