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Mit einer zuverlässigen Produktionsversorgung und -Entsorgung den Materialfluss im Lager am Laufen halten!

Nahezu jedes produzierende Unternehmen kennt die Herausforderung. Die Anforderungen bei der Steuerung der Produktion steigen durch immer kleinere Losmengen stetig: dabei bedarf vor allem die logistische Abwicklung der Materialbereitstellung und -Entsorgung aus der Produktion im Lager eine spezielle und zuverlässige Handhabung. Denn fehlt an den Maschinen aktuell benötigtes Material, steht im schlimmsten Fall die gesamte Produktion still oder es kommt durch notwendige Umplanungen zu Ineffizienzen.

Produktionsversorgung und -Entsorgung erfolgreich meistern

Für die Herstellung von halbfertigen und fertigen Waren bedarf es ggfs. verschiedener (Roh-)Materialien, die je nach Unternehmen und deren Organisation, der Produktion auf unterschiedliche Art und Weise zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt werden. Um an dieser Stelle eine optimale und effiziente Versorgung der Produktion zu erreichen, kann die Materialbereitstellung für die Produktion durch unser flexibles und leistungsstarkes WMS SuPCIS-L8 unterstützt werden. Der Informationsaustausch erfolgt hierbei über eine Schnittstelle zwischen dem WMS und dem ERP-System und schafft damit eine wichtige Voraussetzung: die Vernetzung der Materialflüsse im Lager.

Bevor das Produktionsmaterial weiterverarbeitet werden kann, wird es im Wareneingang vereinnahmt und als Bestand im Lager gepuffert sowie datentechnisch im WMS hinterlegt. Benötigt die Produktion Material, wird die Materialbereitstellung von Roh- und Halbfertigteilen aus dem Lager angestoßen und das benötigte Material zur weiteren Verarbeitung kurzerhand an den Produktionsplätzen zur Verfügung gestellt.

In der Regel initiiert das das ERP-System beim WMS über einen Fertigungsauftrag eine Auslieferung. Die benötigte Ware wird nach Terminierung und Reihenfolgebildung durch das Lagerverwaltungssystem SuPCIS-L8 reserviert, durch die Mitarbeiter kommissioniert und der Produktion bereitgestellt. Die aus der Produktion stammenden Halbfertig- sowie Fertigteile werden anschließend über ein Avis im Warehouse Management System aufgenommen. Je nachdem ob es sich um kundenbezogene Ware handelt oder eine größere Menge als Pufferbestand für das Lager produziert wurde, wird die Ware im Lager entsprechend weiterverarbeitet.

Zusätzlich bietet unser WMS SuPCIS-L8 die Möglichkeit, kleinere Aufgaben eines Manufacturing Execution System (MES) zu übernehmen. So können im System beispielsweise die Bearbeitungszeiten einzelner Aufträge hinterlegt werden. Unser WMS terminiert auf dieser Grundlage anschließend die genauen Auftragszeiten und kann dabei konkret berechnen, zu welchem Zeitpunkt der jeweilige Auftrag bearbeitet werden muss und dafür sorgen, dass die Maschinen rechtzeitig beliefert werden.

In vielen Fällen ist es daneben sinnvoll, über unser WMS SuPCIS-L8 abweichende Nachschubstrategien oder Prozesse der Materialbereitstellung für die Produktion zu integrieren, z. B. die Bereitstellung in festen Nachschublosgrößen mittels integrierter KANBAN-Prozesse mit mobiler Datenerfassung. Unnötige Wartezeiten in der Produktion können so unterstützend vermieden und die Prozesse am Laufen gehalten werden.

Den Materialfluss in der Produktion durch (Transport-)Fahrzeuge unterstützen

Um die Versorgung der Produktion auch physisch zu unterstützen und die innerbetrieblichen Materialtransporte durch gezielte Automatisierungsmaßnahmen zu optimieren, bietet es sich an, die logistischen Prozesse durch innovative Routenzug-Lösungen gekoppelt mit einem in SuPCIS-L8 individuell angepassten Routenzugmanagement oder fahrerlosen Transportsystemen (FTS) zu ergänzen. Dabei machen es die verfügbaren Schnittstellen von SuPCIS-L8 möglich, diese Systeme problemlos anzubinden, in den Materialfluss zu integrieren und den gesamten Prozess noch schlanker zu gestalten.

Das Ergebnis: höhere Versorgungssicherheit der Produktion, eine schnellere Durchlaufgeschwindigkeit, eine erhöhte Wirtschaftlichkeit und damit einhergehende Wettbewerbsfähigkeit.

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Samira Gryzia