Features und Innovationen

(Technischer) Großhandel und das WMS SuPCIS-L8: diese Modulbausteine von SuPCIS-L8 schätzen unsere Großhändler besonders!

Ein vielfältiges Artikelspektrum von Kleinteilen über großvolumige Ware bis hin zu Kabeltrommeln erfordert für jedes Unternehmen ein Höchstmaß an Flexibilität in der Lagerhaltung und Kommissionierung. Sicherlich sind die Anforderungen jedes Kunden sowie die Gegebenheiten jedes Lagers unterschiedlich zu beschreiben, jedoch möchten wir Ihnen gerne einmal drei „typische“ Prozesse näher bringen, die unsere Großhändler an der Lagerverwaltungssoftware SuPCIS-L8 besonders schätzen: die verschiedenen Integrationsmöglichkeiten unterschiedlichster Kommissionierstrategien (bspw. Cross-Docking und die Sonderkommissionierung), den in SuPCIS-L8 konfigurierbaren Prozess der Trommelverwaltung und Kabelschnitt sowie die Option des integrierten Dashboards zur Tourenabfahrt.

Erleichterter und effizienter Warenfluss im Lager

Für jeden Anwendungsfall die richtige Technik – die unterschiedlichen Softwarebausteine von SuPCIS-L8 machen es möglich, verschiedene Kommissionierstrategien in ihrem Lager zu integrieren und damit den jeweils passenden Materialfluss zu wählen. So können Einzelaufträge mit großvolumigen Artikeln bspw. durch die Mitarbeiter im Lager direkt am Lagerregal kommissioniert und versandfähig gemacht werden. In der Regel bietet es sich an, diesen Vorgang im Lager mit dem Einsatz von MDE-Geräten zu unterstützen und den Lagermitarbeitern auf diese Weise die notwendigen Informationen zur Verfügung zu stellen.

Demgegenüber bietet sich für die Kommissionierung der Kleinteile vielfach ein wegeoptimierter Sammelgang an. Sinnvoll ist in diesem Zusammenhang ein in WMS SuPCIS-L8 integrierter Multi-Order-Picking-Prozess im Pick-Pack-Verfahren. Hier optimiert das Lagerverwaltungssystem mit einer intelligenten Logik die Prozesse: das Versandvolumen wird vor dem Pickvorgang von SuPCIS-L8 berechnet und der Kommissionierwagen mit den entsprechenden Versandbehältern ausgestattet. Passende Aufträge werden ausgewählt, so dass Wege minimal gehalten werden. Der Mitarbeiter kommissioniert direkt in die Versandbehälter – so muss an den Packstationen nicht umgepackt werden.

Doch neben dem Handling der großvolumigen Artikel und Kleinteilen hat der Großhandel zudem täglich mit dem Umschlag großer Warenmengen zu kämpfen. Neben der Vielzahl an Wareneingängen- und Ausgängen kommt es zu besonderen Herausforderungen durch den hohen Anteil an Bestellware, welche schnell und effizient umgeschlagen werden muss. Denn oftmals reicht das Lagervolumen nicht aus – mal abgesehen von den zusätzlichen Kosten, die durch eine kurzweilige Lagerung und anschließende Entnahme entstehen würden. Durch den in SuPCIS-L8 individuell konfigurierbaren Cross-Docking-Prozess kann die betroffene Ware direkt nach Vereinnahmung am Wareneingang weiterverarbeitet werden. In der Praxis bedeutet dies, dass dieser Warenbestand gar nicht erst ins Lager eingelagert wird, sondern per Cross-Dock am Wareneingang sofort wieder auftragsbezogen verpackt, auf den Tourenplatz befördert und an den Kunden versendet wird.

Ein weiterer Vorteil in SuPCIS-L8 ist der konfigurierbare Prozess der Sonderkommissionierung, welcher sich vor allem für die Kunden des Großhandels eignet, die im Projektgeschäft tätig sind. So kann es durchaus vorkommen, dass der Kunde ein bestimmtes Kontingent an Ware bestellt – bspw. 200 Leuchtmittel zur Ausstattung einer Baustelle – jedoch noch nicht genau weiß, wann und in welchem Umfang er die bestellte Ware abrufen muss. So ist es möglich, Ware für das jeweilige Kundenprojekt als Abrufware im System zu kennzeichnen, zu puffern und bei Kundenabruf die gewünschten Artikel zur Verfügung zu stellen. Je nach Unternehmen und dessen Lagerstrukturen kann diese Ware dann entweder in einem speziellen Sonderkommissionierbereich oder (digital) speziell gekennzeichnet im allgemeinen Lager aufbewahrt werden. In beiden Fällen wird die abgerufene Ware direkt im Lagerbereich versandfertig gemacht. Dieser Sonderkommissionierprozess ist mit Hilfe von SuPCIS-L8 sowohl für lagernde Ware als auch für Nicht-Lagerware anwendbar.

Trommelverwaltung und Kabelschnitt in SuPCIS-L8

Sollten Sie Unterstützung bei der Verwaltung Ihrer Kabeltrommeln benötigen, ist dies eine mögliche Lösung: über eine Schnittstelle zum ERP-System werden die Trommeln in unserem WMS gespiegelt. Sowohl Länge als auch Trommeltyp sind dem System bekannt. Die Informationen zu den einzelnen Kommissionieraufträgen für Kabel bekommt das System ebenfalls über das ERP übermittelt. Auf diese Weise sind die Mitarbeiter im Lager stets über die Art und Länge der benötigten Kabel informiert, können die gewünschte Kabellänge ablängen und direkt für den Versand vorbereiten. Für den Anwender bedeutet dies eine maximale manuelle Kontrolle am Kabelschnitt. Bei Bedarf kann das WMS zudem ergänzend durch eine automatische Nachschublogik unterstützen: wird eine Kabeltrommel auf der Palette im Regal leer, wird dies quittiert, das WMS initiiert einen Nachschubauftrag und eine weitere Trommel wird in die vordere Position gebracht. Damit sichert das WMS automatisch die kurzfristige Bestandsverfügbarkeit am Ablängplatz.

Mit dem Dashboard zur Tourenabfahrt in SuPCIS-L8 einen transparenten Überblick schaffen

Kunden, welche mit (i.d.R.) eigenem Fuhrpark eine Vielzahl von Touren fahren, müssen sowohl in der Steuerung durch Software unterstützt werden wie auch in der Visualisierung. Die Dashboards geben einen genauen Überblick über den jeweiligen Status der Tour und lassen auf diese Weise in Echtzeit erkennen, in welchem Umfang die einzelnen Aufträge bereits vollständig abgearbeitet sind und auf eine Tour gebucht wurden. In diesem Zusammenhang bietet unser WMS SuPCIS-L8 zwei unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten der Statusanzeige: in der „Standardansicht“ ist die Ansicht mit 100% belegt – ist der Balken vollständig grün, ist das Tourenvolumen für die jeweilige Tour erreicht und der LKW kann seine Tour starten.

Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, den Status mit gestapelten Balken anzuzeigen. Der Vorteil dieser Ansicht: der Anwender erkennt anhand dieser farblich hinterlegten Anteile, die geplanten Aufträge und den Status der einzelnen Tour. Auch hier gilt: ist der grüne Balken genauso groß, wie der blaue Anteil kann der LKW seine Tour starten.    

Das Ergebnis für den (Technischen) Großhandel in Folge der Einführung von SuPCIS-L8: geringere Durchlaufzeiten der Ware, ein reduzierter Bedarf an Lagerplätzen, geringere Lagerhaltungskosten sowie ein reduzierter Warenbestand im Lager. Insgesamt wird der zusätzliche Aufwand aufgrund von manuellen Prozessen um ein Vielfaches reduziert und sorgt für ein erhöhtes Maß an Effizienz im Lager.    

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Ferdinand Gantert