Meet Tom: Unseren Lösungsfinder, Pixelperfektionist und Cola-Zero-Fan.

Steckbrief
- Größte Stärke: Kundenkommunikation.
- Schwäche: Sein Langzeitgedächtnis.
- Markenzeichen: Dunkle, norddeutsche Stimme, obwohl er Schwabe ist.
- Motto: Wird schon schiefgehen. Meistens funktioniert’s auch.
Ich bin Tom, 30 Jahre und vermutlich der einzige Softwareentwickler in Deutschland, der keinen Kaffee mag (lacht). Mein Treibstoff heißt Cola Zero. Ohne die läuft nichts. Dafür laufe ich jeden Morgen elf Minuten ins Büro. Das tut richtig gut und bringt mich in Schwung. Seit 2018 arbeite ich bei S&P | Element Logic und leite seit Herbst 2024 das Team Solution Development Automation.


Eigentlich war mein Plan ein anderer. Ich habe Game Programming studiert und wollte Videospiele entwickeln. Kurz arbeitete ich in einem Animationsstudio, das an Drachen für Game of Thrones mitwirkte. Dort galt aber: viel Arbeit, wenig Geld, kaum Freizeit. Ich merkte schnell, das ist nicht meine Welt. Spiele zu entwickeln ist ein tolles Hobby, aber kein cooler Job.
Nach einem kurzen Abstecher ins BWL-Studium und einem Nebenjob im Escape Room – wo ich als Spielleiter arbeitete – stieß ich zufällig auf S&P | Element Logic. Über die Truffls-App, eine Art Tinder für Jobs. Ich swipte nach rechts, wurde eingeladen und bekam den Job. Heute entwickeln mein Team und ich Automatisierungslösungen – von Shuttle-Lager über fahrerlose Transportsysteme bis hin zu Robotern.
»Es ist ein großartiges Gefühl und begeistert mich, wenn sich eine Automatikanlage in Bewegung setzt, weil unsere Software das ermöglicht.«
Dein Arbeitsalltag?
Etwa ein Drittel meiner Zeit verbringe ich mit Programmierung. Den Rest füllen Teamführung, Organisation und Weiterentwicklung. Ich nehme an vielen Designgesprächen teil und an Meetings, wo es um Schnittstellen zwischen Software und Anlagen geht. Ich sammle Informationen für mein Team, und bin die Brücke zwischen Technik, Kunde und internen Abteilungen. Mir ist wichtig, dass Aufgaben klar formuliert sind. Ich will verstehen, warum wir etwas tun. Ich möchte keine fertigen Lösungen, sondern den Designprozess mitgestalten. So entstehen die besten Ideen.

Außerdem liebe ich es, mit Kunden zu sprechen und Dinge zum Laufen zu bringen. Wenn jemand sagt: »Das geht nicht«, denke ich: »Doch, irgendwie schon.« Dann habe ich die verrücktesten Ideen (lacht). Wenn später eine Kundennachricht kommt wie: »Danke Tom, das war klasse« – weiß ich, dass sich der Einsatz gelohnt hat. Ich möchte, dass Kunden sagen: »Bei S&P | Element Logic arbeiten echt coole und engagierte Leute. Hier fühle ich mich gut betreut.«
»Die Logistikbranche ist extrem vielseitig. Kein Kunde gleicht dem anderen. Jedes Lager hat verschiedenste Anforderungen. Genau das macht den Job so spannend.«

Kleine Anekdote: Ein Kunde hatte monatelang Probleme bei der Inbetriebnahme seiner Förderanlage. Ich war oft vor Ort – obwohl unsere Software gar nicht die Ursache war. Trotzdem suchte ich nach Lösungen und fand irgendwie auch immer eine. Irgendwann riefen sie nur noch mich an, wenn es irgendwo hakte. Eines Tages lag ich flach im Bett. Da rief der Kunde auf meiner Privatnummer an – die für den absoluten Notfall war. Ich sagte: »Tut mir leid, ich kann euch nicht helfen, ich bin krank.« Wenige Tage später kam ein Paket – gefüllt mit allem, was man fürs Gesundwerden braucht. Darauf stand: »Troubleshooter – The Brain«. Ich lachte und war gleichzeitig gerührt. Diese Geste zeigte mir, wie wertschätzend die Zusammenarbeit ist.

Was schätzt du am Unternehmen?
Ich fühle mich nie in Schubladen gesteckt. Ich kann überall mitreden und Ideen einbringen – auch über Abteilungsgrenzen hinweg. Wenn ich etwas wissen will, frage ich nach und bekomme Antworten – von allen, auch von der Geschäftsführung. Jeder nimmt sich Zeit und hilft, wo’s geht. Selbst nachts um zwei, in meiner ersten Wartungswoche. Ein Kollege nur: »Gib mir 20 Minuten, dann helfe ich dir.« Genau das beschreibt unsere Kultur. Dieser Zusammenhalt und die Offenheit, trotz Konzernstrukturen, ist etwas Besonderes.
»Ich finde es echt schön, dass alle Kollegen, die mit mir gestartet sind, immer noch im Team sind. Das zeigt, dass S&P | Element Logic ein verdammt guter Arbeitgeber ist.«
Wichtig für deinen Job?
Man muss Lust haben, mit Menschen zu reden. Jede Situation ist anders, jede Herausforderung individuell. Dafür braucht es Einfühlungsvermögen und den Blick aus verschiedenen Perspektiven. Begeisterung für Automatisierung gehört dazu – ebenso der Wille, Dinge zu verbessern und zu vereinfachen. Pragmatismus macht vieles leichter. Ich bin überzeugt: Wer offen denkt, lösungsorientiert arbeitet und gerne kommuniziert, findet bei uns das passende Umfeld.
Was brauchst du unbedingt zum Arbeiten?
Dazu noch eine Vorgeschichte. Mein Gedächtnis ist miserabel, vor allem mein Langzeitgedächtnis bzw. das autobiografische Gedächtnis (lacht). Ich weiß viele Dinge, aber nur selten woher. Schaue ich einen Film oder lese ein Buch, ist ein paar Monate später alles weg. Dann kann ich das Buch quasi neu lesen – mit gelegentlichen Déjà-vus (lacht). Zum Glück bleibt das Wichtigste hängen; überflüssiges löscht mein Gehirn gnadenlos. Deshalb ist die Funktion »als ungelesen markieren« in jedem Tool mein wichtigstes Werkzeug.
Hast du einen Spleen?
Oh ja. Doppelte oder noch schlimmer, dreifache Leerzeilen ertrage ich nicht. Das wirkt für mich wie ein Kratzer im Lack. Eine Leerzeile ist o. k., sie strukturiert. Mehr ergibt keinen Sinn. Ebenso schlimm: Sitzt ein Kästchen einen Millimeter höher als das andere, muss ich es sofort korrigieren. Oder wenn alle Pfeile parallel verlaufen, aber einer leicht schief ist – da zuckt sofort mein Auge (lacht).
Deine Freizeit?
Momentan beschäftige ich mich viel mit künstlicher Intelligenz – das Thema fasziniert mich total. Außerdem liebe ich Karaoke. Es gab Zeiten, da stand ich jedes Wochenende auf der Bühne (lacht). Mein Hobby ist es, ständig neue Hobbies zu haben (lacht). Eine Zeit lang war es Schlittschuhlaufen, dann Online-Rollenspiele, jetzt gehe ich regelmäßig ins Gym – dank Wellpass-Angebot* der Firma.
Ich bin definitiv ein Nerd. Videospiele begleiten mich, seit ich denken kann. Aktuell hat mich auch das Pizzafieber gepackt. Ich backe andauernd neapolitanische Pizza. Meine Freundin hat in den letzten Monaten bestimmt 40 bis 50 Pizzen gegessen (lacht). Neben all dem bin ich auch noch politisch aktiv. Irgendwann möchte ich noch Skifahren lernen – einfach, weil ich es noch nicht kann.



Was bedeuten die Unternehmenswerte Mut, Leidenschaft und Zuverlässigkeit für dich?
- Mut heißt für mich, Dinge zu hinterfragen und sich auch für andere stark zu machen.
- Leidenschaft bedeutet, mit Herzblut dabei zu sein – auch, wenn’s anstrengend wird.
- Zuverlässigkeit ist Verantwortung zu übernehmen. Wenn ein Kunde Hilfe braucht, bin ich da.
* EGYM Wellpass: Wir unterstützen die Gesundheit unserer Mitarbeitenden mit dem Firmenfitness-Programm. Damit erhalten sie Zugang zu über 10.000 Sport- und Wellnessangeboten, mit einem monatlichen Beitrag von 24 €.